32 Jahre Kegelclub "Die Nachtschicht" 1985 - 2017
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Heimat in OWL
im Nordosten von Nordrhein-Westfalen

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  Geographische Lage und Aufteilung
 

Ostwestfalen-Lippe liegt in Ostwestfalen und im ehemaligen Land Lippe im Nordosten von Nordrhein-Westfalen am Übergang der Mittelgebirge in die Norddeutsche Tiefebene. Die Region bildet im Wesentlichen eine verwaltungspolitische Einheit; von einer einheitlichen Landschaft beziehungsweise einer homogenen naturräumlichen Einheit kann nur bedingt geredet werden.

Im Osten wird die Region grob vom Wesertal begrenzt, im Süden vom Westhessischen Bergland. Im Westen hat die Region mit den Kreisen Paderborn und Gütersloh Anteil an der Westfälischen Bucht und der Emssandebene. Dazu zählt auch die Senne bei Paderborn. Nördlich reicht das Mindener Land bis in die Norddeutsche Tiefebene. Zentrale Mittelgebirgsgegenden sind das Lipper Bergland und das Ravensberger Hügelland zwischen den Mittelgebirgen Wiehengebirge und Teutoburger Wald. An den Teutoburger Wald schließt sich südlich das Eggegebirge an. Östlich davon liegen die Warburger Börde und das Oberwälder Land, westlich davon die Paderborner Hochfläche und das Sintfeld. Diese Mittelgebirgsgegenden sind Teil des Unteren und Oberen Weserberglandes.

Der Köterberg in der Nähe des lippischen Lügde ist mit 496 m ü. NN der höchste Gipfel des Regierungsbezirks. An einer Flanke des bereits zum Sauerland gehörenden Totenkopfs bei Bad Wünnenberg erreicht Ostwestfalen-Lippe mit 498 m ü. NN seinen höchsten Punkt. Der niedrigste Punkt liegt bei Petershagen im äußersten Nordosten mit rund 27 m im Wesertal. Ostwestfalen-Lippe hat eine Fläche von 6520 km², eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 118 km und eine maximale West-Ost-Ausdehnung von rund 82 km.

Historisch befanden sich auf dem Gebiet des heutigen Ostwestfalen-Lippe mehrere Vorgängerstaaten. Im heutigen Kernbereich der Region befanden sich die Grafschaft Ravensberg sowie das Fürstentum Lippe. Der Norden der Region wurde komplett vom Fürstentum Minden abgedeckt. Der Süden war weniger homogen. So bestand der südöstliche Teil von Ostwestfalen-Lippe aus dem Hochstift Paderborn. Im Südwesten grenzten die Grafschaft Rietberg sowie die Herrschaft Rheda an dieses an. 1815 gingen alle diese Gebiete im Staate Preußen auf und bildeten dort den preußischen Regierungsbezirk Minden in der preußischen Provinz Westfalen. Er wurde häufig als Synonym für Ostwestfalen benutzt.

  Angrenzende Gebiete

Ostwestfalen-Lippe ist im Nordwesten, Norden und Osten von den niedersächsischen Landkreisen Osnabrück, Diepholz, Nienburg/Weser, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Northeim umschlossen. Im Süden grenzt Ostwestfalen-Lippe an die hessischen Landkreise Kassel und Waldeck-Frankenberg (beide Regierungsbezirk Kassel). Im Westen grenzt die Region an die nordrhein-westfälischen Kreise Soest, Hochsauerlandkreis (beide Regierungsbezirk Arnsberg) und Warendorf (Regierungsbezirk Münster).

  Gewässer

Ostwestfalen-Lippe wird überwiegend durch die Weser im Osten und die Ems im Westen nach Norden in die Nordsee entwässert. Dazwischen bildet sich in Höhe des Teutoburger Waldes die Weser-Ems-Wasserscheide zwischen diesen beiden Flusssystemen aus und setzt sich nach Norden hin über das Wiehengebirge fort. Die Weser durchbricht bei Porta Westfalica das Wiehengebirge. Größere Wesernebenflüsse sind die Werre, Nethe Diemel und Emmer. Die Else und die Bega im Ravensberger Hügelland bzw. im Lipper Bergland entwässern in die Werre. Neben der Ems entspringt in der Senne auch die Lippe, die den Südwesten bei Paderborn zum Rhein hin entwässert und somit ein drittes Einzugsgebiet neben denen von Ems und Weser darstellt.

  Bevölkerung

Ostwestfalen-Lippe hat rund 2,06 Millionen Einwohner und umschließt eine Fläche von etwa 6500 Quadratkilometern. Dies entspricht etwas über zehn Prozent der Einwohner, aber rund einem Fünftel der Fläche Nordrhein-Westfalens. Ostwestfalen-Lippe weist damit die geringste Bevölkerungsdichte im Vergleich zu den übrigen Regierungsbezirken in NRW auf, hat aber eine annähernd doppelt so hohe Bevölkerungsdichte im Vergleich zum angrenzenden Niedersachsen und liegt auch oberhalb der Bevölkerungsdichte des Bundes.

 

Quelle: WIKIPEDIA. Die freie Enzyklopädie.